Ein vorTREFFlicher Urlaub

Eine Woche Urlaub und zwei Wochenenden liegen hinter uns. Wir sind wieder einmal sehr überrascht, was man so alles bewegen kann.

Am 25. März richteten wir zusammen mit unserem E-mobil-Freund Ralf unser 4. Treffen aus. Im Vorfeld wurde die örtliche Presse und die sozialen Netzwerke informiert. Immer mit den Hintergedanken, hoffentlich wird es nicht zu groß und/ oder kommt überhaupt jemand. Unsere Gruppe an E-Mobilisten wächst stetig und wir konnten auch diesmal neue in unserer Gemeinschaft begrüßen. Die Fahrt in der historischen Straßenbahn No. 51 war sehr schön. Wir saßen alle in zwei Reihen auf den Holzbänken und das Kennenlernen aller Teilnehmer war dadurch gegeben.

Unser Treffen sollte aber in Syrau einen Ausklang finden und so zog unsere E-Mobil-Karawane durch Plauen nach Syrau. Beim Mittagessen im Haus Vogtland rasteten wir kurz um dann die Windmühle zu besichtigen. Am Finalpunkt Am Wasserturm angekommen konnten wir erst gar nicht glauben wie viele Interessierte sich auf diesem Platz versammelten. Wir standen Rede und Antwort und es ergaben sich einige interessante Gespräche und Probefahrten. Frank lud außerdem die ansässige Feuerwehr ein. Die Kameraden besichtigten die Autos um in Zukunft bei Notfällen mit diesen Herausforderungen umgehen zu können. Zu guter Letzt besuchte uns auch die Plauener Polizei und präsentierten ihr Elektroauto, dass Sie liebend gern für tägliche Fahrten einsetzen. Wir haben die Mitarbeiter der Plauener Straßenbahn und der Gemeinde Syrau als sehr aufgeschlossen erlebt und bedanken uns sehr, dass wir Gäste sein durften. Auch unser nächstes Treffen werden wir nach Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit, Energiegewinnung und Zukunftsorientierung auswählen und Alt und Neu verbinden.

Als wenn wir an diesem Wochenende nicht genug erlebt hatten, rief uns der echte hohe Norden zu seinem 5. E-Autotreffen. Janbeck*s Fairhaus mit Uta und Stephan, die wir zur Wave Trophy kennen lernten, haben uns empfangen. Die knapp 700km lange Anreise hatte sich wirklich gelohnt. 43 Fahrzeuge trafen sich am Samstag, dem 1. April in und um den Hof unserer Freunde. Wir fühlten uns richtig wohl unter so vielen Gleichgesinnten. Es wurde gegrillt und geschnackt und gestaunt. Über manche Anreise nämlich, Susi Sorglos mit dem Twizy über 300 km. Auch wir staunten nicht schlecht über unsere eigene Anreise. Wir änderten diesmal unsere Strategie: langsam fahren und bis 95% laden- so war das bisher. Auf dieser Fahrt haben wir uns fast strikt an die Vorgaben des goingelectric Routenplaners gehalten und siehe da, wir waren fast 2 Stunden schneller angekommen. Wir luden an den vorgegebenen CCS Ladesäulen nur so viel, wie angegeben, meist 80%, fuhren dann etwa 110-120 km/h und planten mehr Ladestopps ein. Nach 80-100 km erreichten wir die nächste Ladestation um wieder für ca. 20 Minuten Strom zu laden. Das artete manchmal in Stress aus, weil nicht immer gleich neben der Ladestation die Toilette oder der Imbis war. Und so hatten wir zu tun unsere Ladezeit nicht zu überziehen. Am Ende schafften wir die Hin- und Rückfahrt in je 12 1/2 Stunden.

Da wir dieses Jahr nicht an der Wave Trohy teilnehmen, werden wir uns regional für die E-Mobilität einsetzen und wenn ich das jetzt so beurteile, hat das Jahr schon gut angefangen: 2 Treffen, Messetermin in Chemnitz, eine Arbeitskollegin „infiziert“ (sie hat einen Hyundai Ionic bestellt). Weitere Termine stehen an: Autofrühling in Plauen, Energiedialog Elektromobilität Vogtland, Lipsia e-motion, eRUDA, 5. E-Mobil-Treffen im Vogtland und weitere Termine werden sich ergeben.

Fortsetzung folgt…

Andrea

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