Geht doch!

20180325_105903Weil ich auf Facebook einen Kommentar gelesen habe, dass man so viele schlechte Argumente über die Elektromobilität hört und liest und da ein Bericht war, der beschrieben hat, dass man mit der aktuellen Ladeinfrastruktur sehr wohl zurechtkommt, kann ich da auch noch etwas beisteuern.

25. März 2018, es stand ein Hochzeitstermin bei unserer „Westverwandschaft“ an. (Sorry, aber sind eben DDR-Kinder) Den wollte Frank auch unbedingt wahrnehmen. So stand er ziemlich zeitig in unserem Kalender. Über die Zeit sammelten sich um diesen Termin herum aber noch diverse Andere. Unser Theo wollte seinen Geburtstag auch gleich mit seinen Freunden feiern. Also feierten wir am Samstag, den 24.3. mal einen schönen Geburtstag. Dann stand die Hochzeit an. Und weil das ja nicht genug ist gesellte sich am Montag, den 26.3. noch ein Vorstellungstermin für Fritz in Leipzig dazu. Die Planung stand und wir schaffen das!

Nach dem Geburtstag schnell schlafen und um 6:30 Uhr starteten wir auf unsere 350 km lange Route. Im goingelectric.de stand 5,5 Stunden Gesamtfahrzeit mit 5x Laden. Alle Ladepunkte waren frei und in Betrieb: Himmelkron-Pegnitz-Kammerstein-Satteldorf-Ilsfeld. Dadurch die Temperatur um 0°C waren planten wir die Ladepunkte lieber etwas enger. Im Laufe des Tages mit höheren Temperaturen war das fast schon zu eng. Mit 120 km/h fuhren wir entspannt. Beim Laden probierten wir unsere neue Maingau „EinfachStromLaden“ Karte aus. E.ON war noch kostenlos und Innogy mit App war mit Abrechnung. So war von allem etwas dabei. Wir mussten wie immer aufpassen, die Zeit nicht zu verbummeln. Bei 80% weiterfahren ist völlig in Ordnung. Da können 20 Minuten Ladezeit auch mal knapp werden mit WC, Kaffee und Beine vertreten. So kamen wir nach 6 Stunden in Ludwigsburg an. Hatten noch so viel Zeit, das Auto für den Rückweg voll zu laden. 13:30 Uhr die Hochzeit, sehr feierlich. Alles Gute dem Paar. Das Essen zur Hochzeitsfeier war für uns leider etwas spät. 17:30 Uhr. Macht nix- wir bleiben. So fuhren wir erst 2,5 Stunden später wieder los, als wir eigentlich wollten. Das war es uns aber Wert. In der Nacht ließ es sich super fahren. Keine LKW und sonst wenig Verkehr. Wieder waren alle Lader in umgekehrter Reihenfolge auch auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn nicht besetzt und ohne Macken. Es war eben so 1:40 am 26.3. als wir beschlossen an unserem Lader an der Autobahn Vogtland Süd noch die Hälfte des Akkus zu laden. Denn so viel Standzeit hatte unser Golf nicht, die 24 kW bis 5:30 Startzeit nach Leipzig nachzuladen.                                                                                So lagen wir 2:30 für einen kurzen Moment im Bett, bevor wir 4:30 wieder aufstanden um unseren sohn nach Leipzig zu fahren. Der Akku war voll, das Auto vorgeheizt. Alles bestens und weiter ging es, wieder auf der A9 nach Leipzig. Einmal Laden in Hermsdorf, kein Problem, und pünktlich zum Termin in der Rosa-Luxemburg-Straße angekommen. In Leipzig ist es mittlerweile zum Hobby geworden, den Lader am Bahnhof zu testen. Ein Wunder, das erste Mal, dass wir Ihn in Funktion erleben. Also Zeitvertreib in der Stadt und dann noch etwas bequemes Warten im Auto auf den Großen Sohn. 14:00 Start nach Hause mit zufriedenem Gefühl, das alles mit so ’nem Elektroauto. Easy Pisi.

Macht man nicht alle Tage, muss auch nicht sein, so eine WaveTrophy. Aber es geht doch!

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