Unser Netz

Heute gibt es einmal einen Gastbeitrag, den mir Familie Topf zukommen lassen hat. Das war eine schöne Gegebenheit, wie sich eben Zufälle so ergeben. Unser Ralf hat Familie Topf „aufgegabelt“ und gleich mal unter die Elektromobilisten gebracht. Als sie sich zum Autofrühling am 7. April in Plauen über Elektroautos informieren wollten, gab Ralf ihnen den entscheidenden Tipp. Und dann sind sie doch gleich zu unserem Treffen am 14. April mit einem eUp angetreten. Das nenne ich mal Spontanität. Aber lest selbst.

Hier mal ein Bericht über die Erfahrungen die wir in den letzten 2 Wochen über E-Fahrzeuge sammeln konnten. Doch zunächst mal zu uns. Wir planen uns einen Zweitwagen zuzulegen der auch nicht besonders groß und viel Schnickschnack haben muss. Bei der Suche auf Onlineplattformen mussten wir feststellen, dass es auch schon gebrauchte E-Kleinwagen gibt, die durchaus auch in unseren Geldbeutel passen. Und dann kamen auch schon die ersten Fragen in Bezug auf Reichweite, Lademöglichkeiten, Fahrverhalten, Akkulebensdauer, Wintertauglichkeit, Unterhaltungskosten usw. Um etwas „Licht“ in unsere Unwissenheit zu bringen machten wir uns auf dem Weg nach Geraum einen Gebrauchtwagen Smart zu besichtigen. Der Wagen leider nicht vor Ort, sondern stand in der Filiale Altenburg zu einer Kundenbesichtigung. Dennoch hat sich der Neuwagenverkäufer Zeit genommen sich mit uns zu Unterhalten um auch unsere Fragen zu beantworten. Hier auch gleich mal an Lob an Ihn, das er sich die Zeit genommen hat, die er eigentlich nicht hatte. Er hätte uns auch einfach an die Gebrauchtwagenabteilung verweisen können. Da wir schon mal unterwegs sind, auf zum Nachbarautohaus VW wo es den Up und Golf geben soll. Rein in den Verkaufsraum, und da sah´s er auch, der freundliche Verkäufer des Hauses. J Auf die Frage was wir suchen bekamen wir vom Schreibtisch aus zur Antwort: „haben wir nicht da, und für den neuen e-Golf ist auch mindesten eine Wartezeit von einem Jahr einzuplanen.“ Gut dachten wir uns, der möchte sich mit uns nicht weiter unterhalten, dann schauen wir mal zum Hersteller Renault der wohl die meisten E-Fahrzeuge verkauft. Angekommen im Verkaufsraum kam auch gleich ein Verkäufer der nach unseren Anliegen fragte. Stirnrunzelnd begann er auch gleich uns das Vorhaben auszureden. Zu Teuer durch Akkumiete und Akkulebensdauer wie beim Handy. Schließlich empfiehl er uns nach Treuen zu fahren, dort gebe es einen Wagen wo man sich auch mehr in Richtung Öko befasst. Enttäuscht auf nach Plauen zum Autofrühling wo eine Elektromobilitätsmesse mit stadtfand. Dort angekommen ist uns auch gleich ein BMW Stand aufgefallen wo der I3 präsentiert wird. Fahrzeug von innen und außen betrachtet und kam uns etwas wie vom Science-Fiction vor. Beim Gespräch mit dem Verkäufer riet er uns gleich für Teures Geld eine Ladestation für zu Hause mit zu Kaufen. Allein der Fi Schutzschalter von Siemens soll es, glaube ich, zum Vorzugspreis für 600€ geben. Mit dem Gefühl, hier wird durch Zusatzkosten unser schmaler Geldbeutel beraubt, zogen wir schließlich weiter. Nachbarstand, ein Verkäufer eines Markenfreien Autohauses, absolut kompetent und gesprächsbereit, bot er uns auch zum Testen einen E-Wagen zum fairen Mietpreis an. Mit vor Ort, jede Menge Elektrobesitzer die sich in ihrer Freizeit mit ihrem Fahrzeug präsentieren. Mit sehr viel erhaltenen Informationen, entschlossen wir uns dann auch der Einladung zur Schlössertour durch Vogtland mit einem Mietwagen vom Autohaus Drommer teilzunehmen. Aufwendig organisiert und von Hilfsbereiten e-Fahrern umgeben, konnten wir einen schönen Ausflug genießen und auch sehr viel in punkto E Mobilität erleben. Unser Fazit zum e Fahrzeug: Fahrspaß und als Zweitwagen mit Hauseigener 220V Steckdose und Entfernung zur Arbeit bis 50km durchaus zu empfehlen. Für den Winterbetrieb würde ich vermutlich eine Standheizung per Wasser oder Luft mit einen kleinen 3Liter Kraftstofftank einbauen was durchaus kein Problem darstellt. Wenn mal weitergefahren werden sollte, nervt es total das es zum Laden kein einheitliches Zahlensystem gibt. Auch wenn ich z.B. mit dem Up an der meist verbreiten Ladestation Typ2 drei Stunden laden soll, nur weil der Hersteller keinen 3 Phasenkonverter verbaut hat, wo ich in einer Stunde fertig sein könnte.

MfG
Auto-Reifenservice
A. Topf

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