Der Besuch der eRUDA oder Die müssen doch verrückt sein ;-)

Der Besuch der eRUDA ist für Frank und mich der Jahresabschluss der Emobil-Treffen und so stand es auch dieses Jahr wieder an. Dieses Jahr etwas später, im Oktober, aber das Wetter war super schön. Im Vorfeld sahen wir schon die Anmeldezahlen: über 250; ein großes Feld von Teilnehmern, die sich nach Weilheim auf den Weg machten. Unser Team Sachsen war nur mit wenig Teilnehmern angemeldet. Dafür aber mit unseren neuen Verrückten- ähm, Emobilisten Mandy und Tobias. Janbeck*s hatten sich auch angemeldet, aber im Team Tesla. Macht ja nix, Hauptsache wir sehen uns. Traditionsgemäß meldete sich auch Peer mit Daniela an. Was gibt es da nicht Besseres, als eine Unterkunft zu Acht zu buchen, und so wurde es auch. Über unsere Anreise braucht man eigentlich keine Worte verlieren. Die Infrastruktur ist vorhanden, man überlegt sich nur noch wo man lädt, mit welchem Anbieter und ob man vor Ort aussteigt um etwas zu Essen oder eben nicht. Das einzig Blöde war der Stau um München, der uns fast eine Stunde kostete, das ist bestimmt immer so, aber wir als Provinzler kennen das nicht so. DOCH: Etwas erwähnenswertes gibt es doch. An der Raststätte Fürholzen West trafen wir unsere Uta und Stephan Janbeck, die vom hohen Norden mal eben ein Emobilisten-Treffen in Bayern besuchen. Eine Wiedersehensfreude ohne Vergleiche. Uta erwähnte schon vorher, dass sie froh ist, dass die innerdeutsche Mauer weg ist. Jetzt überwinden wir die Mauern der Elektromobilität gemeinsam. Dann trennten sich unsere Wege noch einmal kurz, ums uns dann in unserem gebuchten Ferienhaus in Eglfing (Peer: „Eglfing“) wieder zu treffen. Wir waren gleich geflasht von dem schönen Blick auf die Berge, das Ferienhaus und seine Ausstattung. Erstmal Kaffee. www.fewoStaffelsee.de

Nachmittag fuhren wir nach Weilheim, dem Fahrerlager der eRUDA, wo sich alle Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen trafen. Mittlerweile ist die Verschiedenheit der Fahrzeuge so groß, dass man eine gute Auswahl zum Kauf eines Elekrtoautos hat. Man kann Prioritäten setzen, Reichweite, Komfort, Marke alles kann berücksichtigt werden. Nach und nach trudelten alle Bewohner unseres Ferienhauses ein. Mandy und Tobias, die von zu Hause kamen aber später losgefahren sind und Peer und Danielea, die bereits die KulTour nach Schloss Neuschwanstein gefahren sind. Anmelden, Prüfung Alltagstauglichkeit beim Ioniq vom Mandy, erstes Briefing und dann Vorträge von Sono Motors und Otto Schönbach. Tourtagebuch Wir folgtem Ottos Vortrag über seine Fahrt mit dem Twizy ans Nordkap, und er hat uns mitgenommen auf seine Reise mit schönen Bildern und Anekdoten während der Fahrt. Ui! …und so viele Busheisle! Danke Otto, das war einfach Klasse. Die anschließende Ladeparty, übrigens gelungener als die ERUDA-Night am Samstag, verbrachten wir mit Essen, Trinken und guten Gesprächen, die man mit Emobilisten immer hat. Am nächsten Tag, Samstag hieß es zeitig aufstehen. Für uns eigentlich nicht, aber die „alten Hasen“ und die „jungen Wilden“ wollten die Challenge nach Sölden fahren. Mal eben 362km nach Sölden auf 2700m hoch und zurück. Mandy und Tobias haben sich bestimmt wie wir damals am Stilfser Joch gefühlt. Aber diese Erfahrung sollte jeder mal gemacht haben, wie geil das Pässefahren ist. https://unsersonnenstrom.wordpress.com/2015/06/19/4-passe-tag/ War aber auch Stress, die vielen Kilometer, viele Teilnehmer, Touris und Stau. Wir haben einen schönen entspannten Tag in Landsberg verbracht. Vorher besuchten wir noch die Windräder in Fuchstal. Dort erfuhren wir von Herrn Sing die Hürden und die erfolgreiche Überwindung dieser. Die Windräder laufen ohne Getriebeöl! Sie werden bald den überschüssigen Strom, der sonst ins Netz geht , zur Wassererwärmung und zum Speichern nutzen. http://www.ib-sing.de/galleries/buergerwind-fuchstal Ein cooles Projekt. Es mussten nicht viele Bäume gefällt werden, es wurden sogar welche umgesetzt, bei Fledermaus- und Vogelflugzeiten werden sie zeitweise abgeschalten- es wurde an alles gedacht. Sollte sich jeder mal antun, so einen Besuch eines „Spargels in der Landschaft“

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Den Abend verbrachten wir nach der viel zu lauten eRUDA-Night bei uns im Ferienhaus und ich muss sagen: Wir sind so ’ne tolle Truppe. Fast drei Generationen sind wir und das macht so viel Spaß mit euch. Wir lernen gegenseitig voneinander, teilen unsere Erfahrungen, lassen uns mitreisen von den Ideen Anderer. Peer bringt uns alle immer wieder zum lachen, Uta unsere Unternehmerin öffnet uns den Blick auch mal von der anderen Seite, Mandy und Tobias machen einfach mal- in ihrer entspannten Art- sehr erfrischend.

Wie sagen es wir den Anderen? Am Abend beschlossen wir den Sonntag vom Roadbook abzuweichen. Ok das kennen wir ja schon. Am Sonntag trafen sich alle wieder in Weilheim um nach dem Startfoto zum Flugplatz zu fahren. Als Stephan dann ins Überlegen kam, ob wir noch ein Eis nach dem Start essen sollten, ging unser Plan auf, eine schöne kleine Fahrt von Weilheim nach Gauting zum Zielort zu machen. Unterwegs ein Käffchen am Starnberger See und in Gauting ein deftiges Bayrisches Mittagessen im Biergarten.

Dann ab zum Rathausplatz in Gauting, wo sich Mandy gleich in drei Kategorien die Urkunden für den Ioniq abholen konnte. Wohlverdient, nach einem Jahr des Kaufes. Mandy und Tobias haben mittlerweile alle Verbrenner abgeschafft und fahren nur noch elektrisch. Stephan schnappt sich noch Platz 2 für die weiteste Anreise. Auf Arbeit, Familie, Urlaub alles geht/ fährt man mit Strom aus erneuerbaren Energien. Sei es aus eigener PV, Wind- Wasser vom Ökostromanbieter.

Eigentlich war die eRUDA dieses Jahr gar kein Abschluss für Treffen. Wir fahren bald noch zu Janbeck*s um unsere Energien zu erneuern. Bei unseren lieben Freunden aus dem echten Norden. Vielleicht ein kleiner Flashmob?, mal sehen. Peer und Daniela, wir sehen uns soo lange nicht. Ich denke an euch und viele Grüße in die Schweiz. Jetzt holt uns der Alltag erst einmal wieder ein. Ich danke euch allen noch einmal ganz lieb, hab immernoch mein Grinsen im Gesicht. Alles, was hier nach Werbung aussieht ist meine Überzeugung und nur meine Überzeugung.

Sonnige Grüße

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2 Kommentare

  1. Wieder mal ganz toll geschrieben Andrea.
    Das Wochenende war wirklich schön, nicht nur wegen der eRUDA, sondern wegen den tollen Menschen, mit den ich Zeit verbringen konnte.

    Liebst, Mandy

  2. Hmmm, ich überlege noch wann ich euch wohl das nächste Mal sehen werde…
    Ihr lacht also über mich…
    Trümmertorte fehlte definitiv…

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