Ladesäulentour

Meine freie Zeit am Wochenende wollte ich ja nutzen um mal nach den Ladestationen auf der Insel zu schauen. Ich will ja keinen Stress, deshalb schön gemütlich. Heute mal die Zweite. Meine Ladestation im Kurort hatte ich ja schon getestet. Also fuhr ich etwas ins Inselinnere: https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Neppermin/KunstHaus-Usedom-An-der-Landstrasse-1/15243/

Mich erwartete das Solarcarport der Inselwerke, leider beide Säulen zugeparkt. Ich musste ja nicht laden, aber es ist halt wieder ärgerlich, zumal ja Parkplätze genügend vorhanden waren. Ich ging also rein und fragte wie das hier so ist mit dem Zuparken und ob das hier öfter vorkommt. Die Gastgeberin kümmerte sich und verwies mich an zwei Herren auf der kleinen Terrasse hinterm Haus. Ich fragte die beiden Herren, wie lang sie denn ihre Fahrzeuge noch laden müssten und da ging die Klappe bei ihnen schon runter. Der eine, ein Musiker einer Rockband, fragte mich gleich nach meiner CO2-Vermeidung und da ging ich mir dann doch einen Kaffee holen und quetschte mich zu ihnen auf die Terrasse. So viel wie er fragte konnte ich gar nicht so schnell beantworten und dann hat er ganz fix zugemacht und „eene jerocht und noch een Kaffee jetrunken“. Sein Freund, ein Seemann a.D., hat auch erst dagegen gequatscht, was man eben so hört. Dann kamen immer mehr Inselbewohner und es wurde ein schöner Schack über die Insel und wo denn alle so herkommen. 2 Stunden später bezahlte ich 5€ für 2 Kaffee und Kuchen und verließ den sogenannten Tanztee mit Flyern zum Weiterempfehlen. Ich verabschiedete mich mit den Worten, dass ich vielleicht noch mal vorbeikomme. Und einer fragte mich typisch norddeutsch trocken, ob das eine Drohung sein soll. 😉 Draussen stand noch der „Seebär“ und bevor er mit seinem „Moped“ losfahren wollte wurde der doch ganz zahm 😂. So wie… „den Leaf findet er ja gar nicht so schlecht“, und ja das Solarcarport kann man ja auch noch etwas besser beschildern und all so einsichtige Dinge. So unter vier Augen gar nicht mehr so abgeneigt. „Rauhe Schale weicher Kern.“

Den Inselwerken werde ich mal eine Nachricht zukommen lassen, ob sie da noch was machen können.

Der Ton wird schon härter gegenüber Elektromobilisten und wenn man dann noch jemanden unter dem ach so schön schattigen Carport hervor bitten muss, um laden zu können, kann’s schon mal unfreundlich werden. An dieser Stelle findet man denjenigen auch, dieser sitzt dort beim Kaffee, aber wenn es weitläufiger ist, wird’s schwieriger.

Ich werde dort sicher nochmal vorbeifahren und ansonsten geht es demnächst zu einer anderen Ladestation.

Bis dald

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