Community = Gemeinschaft,…

…eine Gruppe von Menschen mit ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl oder gemeinsamen Interessen

Ich behaupte, dass das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl erst durch das gemeinsame Interesse entsteht. Und dieses GefĂŒhl gilt es zu bewahren. Im Leben gibt es viele Momente, wo man sich wo dazugehörig fĂŒhlt, kurze wie auch lange Abschnitte im Leben ist das so. Man fĂŒhlt sich als Kind mit seinen Freunden beim Spielen in einer Gemeinschaft, beim Sportverein, wenn es gut lĂ€uft auch in seiner Schulklasse. SpĂ€ter im Leben orientiert man sich, wie eigentlich immer, auch wieder neu. Man orientiert, reflektiert sich, schaut wo man dazupasst und findet seinen Frieden indem man sich dazugehörig fĂŒhlt; zu der Gemeinschaft. Das ist mit mehr oder weniger Engagement verbunden. Es gibt Leader, also AnfĂŒhrer, in so einer Community, und welche die sich leiten/ fĂŒhren lassen. So funktioniert das nun mal…

…in einer lockeren Community, zum Beispiel in den sozialen Netzwerken. Man kennt sich nur vom Bildschirm, kommuniziert ĂŒber Schreiben und Sprachnachrichten. Es ist viel oberflĂ€chiger und wenn man grad keine Lust mehr drauf hat, lĂ€sst man es eben. Es sei denn, es entwickelt sich mehr. So kann daraus auch eine Beziehung entstehen; eine geschĂ€ftliche, freundschaftliche, liebliche… Das kann jeder selbst entscheiden, wie weit man geht.

Bei Nachbarn gibt es auch eine Community. In einem Mehrfamilienhaus gewiss dichter als bei uns auf dem Land. Aber man weiß was man an seinen Nachbarn hat. Man muss sich vertragen, verstehen, respektieren. Nur so funktioniert es in einer Gemeinschaft.

Eine Gemeinschaft, in die man hineinwachsen muss ist das Kollegium am Arbeitsplatz. Da gibt es auch verschiedene Situationen. Mal kann man an seinem Arbeitsplatz allein viel bewirken, oder man ist ein Team und auch nur als Team funktioniert es. Das Team, gleichzusetzen mit der Gemeinschaft = Community basiert auf Kommunikation, Respekt, Vertrauen. Es bedeutet nicht gleichwohl Freundschaft. Auch da kann man wieder entscheiden, wie weit man geht. Wenn man die Arbeit nicht mit nach Hause nehmen möchte, sollte man sich etwas Abstand gönnen, auch von dieser Community. Sonst verwischen die Grenzen und die Arbeitscommunity „sitzt bei dir zu Hause am KĂŒchentisch“. Willst du das? Dich mit jedem einzelnen Charakter deiner Arbeit zu Hause auseinandersetzen? Es bedarf einer Selektion zwischen Arbeit und Privatem und man muss sich darauf besinnen in wie weit dich die Arbeit zu Hause vereinnahmt. Arbeiten nun beide Partner im selben Team, nimmt man schon was mit Heim. Aber da hilft nur eins: wenn’s nicht mehr gut tut…CUT… TĂŒr zu von der Arbeit, andere Themen suchen und vor allem finden. Eine Woche hat 168 Stunden, von denen wir, wenn’s gut lĂ€uft 40 Stunden auf Arbeit sind, 23% der Woche, nicht mal ein Viertel. Heißt, wir haben 3/4 der Woche Zeit uns mit anderen Dingen zu beschĂ€ftigen. Man lebt nicht fĂŒr die Arbeit. Familie, echte Freunde, Hobbys und andere Communitys sind wichtig, wichtiger als die Community der Arbeitskollegen. Vor allem lenkt es den Blick auf andere Meinungen, andere Stimmungen, einfach andere Menschen, die in ihrem Leben etwas anders machen als man selbst. Dort holt man sich die Ideen sein Leben zu gestalten. Diese Menschen sollte man festhalten, denn sie tun einem gut, holen einen aus so mancher GrĂŒbelei. Oder man selbst hilft einem Freund aus einer prekĂ€ren Situation, holt ihn irgendwo ab und gibt von seinem Leben etwas an ihn ab.

Solche Leute gibt es in unserem Leben. Ich denke gerne an Euch

đŸ€— Gesicht mit umarmenden HĂ€nden-Emoji

Janbeck*s sind uns lieb geworden Freunde. Über sie und ihr Fairhaus habe ich schon öfter berichtet. Uta hat ihr Leben mit ĂŒber 40 Jahren nochmal komplett geĂ€ndert und sich mit Stephan mit CafĂš und Pension einen Traum verwirklicht. Es gibt Freunde, die uns schon ein ganzes Leben begleiten. Da gibt es LĂŒcken, aber wir setzen immer wieder dort an, wo wir aufgehört haben. Da wird Familienurlaub geplant und wir gehören da mit dazu. Danke Silvia und Jörg. Da gibt es eine ehemalige Arbeitskolleginn, die uns durch die ElektromobilitĂ€t erhalten bleibt. Die erst durch uns dazu gekommen ist. Jetzt organisieren wir das eMoT miteinander. Danke Mandy und Tobias. Und da gibt es noch manche mehr. Selbst Freunde unserer Jungs rĂŒhren uns, wenn sie sich kĂŒmmern um die Freundschaft zu ihnen. Und man selbst sieht sich in Nachbarschaftshilfe ĂŒben, sei es in einer Krise oder nur um Pflanzen auszutauschen. All das macht es aus.

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Auch Freunde aus der social Community sind nicht zu unterschĂ€tzen. Da fragt man mal eben wie es aussieht mit Bremsen fĂŒr den Twizy, weil diese kaum lieferbar sind. Da meldet sich doch prompt jemand, und bietet seine an. Ich bin sowas von geflasht von dieser Aktion, denn Thomas hat uns gerettet. Wir hĂ€tten eine mind. halbjĂ€hrige Bestellzeit in Kauf nehmen mĂŒssen und im Juni muss der Twizy zur HU. Wenn er da nicht durchgekommen wĂ€re, hĂ€tten wir ihn dann stehen lassen mĂŒssen. Und wir brauchen unseren kleinen tĂ€glich. Also nochmal vielen lieben Dank an Thomas. Und wenn wir jemals in deiner Richtung unterwegs sind, kommen wir vorbei, aber nicht mit dem Twizy- ist ein bisschen weit 😉 Schrauberbericht folgt.

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Alles Beispiele, die einem im Leben aufzeigen was Gemeinshaft bedeutet. Wenn es zu einer Unruhe oder gar einem Bruch in einer Gemeinschaft kommt, sollte man versuchen, es zu regeln. Wie auch immer sich das realisieren lĂ€sst. Schwierig wird es wenn der Leader wegbricht, wo sich doch alle auf diesen verlassen haben. Das wirbelt alles auf und es sortiert sich neu, das hofft man zumindest. Dann wirft es Fragen auf, wie und ob man noch hineinpasst in diese Gemeinschaft, ob man das neue Konzept mittragen möchte, ob man neue Aufgaben annehmen möchte. Im Privaten kann man das besser klĂ€ren, aber auf Arbeit hĂ€ngt vieles dran. So sollte man abwĂ€gen, ob einem das Ganze beflĂŒgelt oder runter zieht, sollte man sich auf seine private Community verlassen und sich Beispiel von ihrem Leben nehmen, vergleichen, abwĂ€gen, neu denken und evtl. auch Entscheidungen treffen, die einem hoffentlich gut tun und einen wieder freier denken und handeln lassen.

Diese Entscheidungen stehen zur Zeit an, fĂŒr uns beide zusammen. Leben ist VerĂ€nderung und ich hoffe niemand bleibt auf der Strecke liegen.

Andrea

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