Wir sind dabei?

wavetrophy.com

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Nu ist weiß…

Heute am 30.12.2014 hat sich endlich das Wetter meiner Autofarbe angepasst. 😉                                                                 Die folgenden Bilder zeigen unsere neue Wallbox, mit der wir nun etwas schneller laden können. Diese haben wir als Selbstbau-Kit aus den USA bestellt . Mein Mann hat’s fein gemacht. 😀                                                                                 Wenn das weiße Zeug (Schnee) wieder weg ist, und die Sonne wieder ungehindert scheint, dann laden wir wieder komplett mit unserem Sonnenstrom. Mit 3,6 kWh und 16A lädt es sich schon merkbar schneller und unsere Solaranlage schafft das allemal.

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Ansonsten beweist der e-Golf immer wieder seine Alltags-Tauglichkeit. Die frisch geschnittenen Tannenbäume zu holen war kein Problem. Die Rücksitze umgeklappt und schnell verstaut. Bei diesem Wetter liegt das Auto gut auf der Straße.   Wir freuen uns auf das neue Jahr mit unserem Neuen. Wenn der Frühling kommt, vereinfacht sich unser „Lademanagement“. Die Heizung im e-Golf können wir sparen und dadurch kommen wir in den Genuss der vollen Reichweite.

Wir arbeiten weiter an der Planung zur Wave-Trophy 2015. Das wird der Höhepunkt des Jahres.

Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr.

Das ewige Lade- Thema

Am Freitag 14.11. habe ich geladen. Er war voll. Ab da bin ich jeden Tag auf Arbeit gefahren und habe meine Wege erledigt. Wie man sieht, 109km. Es war auch schon ganz schön kalt. Also musste ich auch mal heizen. Ich bin aber 4 Tage ohne ständig über’s Laden nachzudenken gefahren. Ich glaube, wenn’s mehr bergab gehen würde, wäre der Verbrauch niedriger. Jetzt lädt er, die letzten 20km waren mir dann doch zu knapp für morgen.

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Nächste Fahreindrücke folgen. 😉

Das Auto – ist da :D

Im Juni bestellten wir den e-Golf. Als Auftragsbestätigung erhielten wir den unverbindlichen Termin im November 😦  . Noch so lange warten. Naja, die Tankstelle werde ich noch öfter besuchen müssen. In dieser Zeit haben wir in vielen Foren und Internetseiten nachgelesen und Fragen gestellt. Die Spannung und Vorfreude war riesig.

Schon ziemlich schnell verging die Zeit. Plötzlich war schon Oktober. Die Frage nach den Winterreifen für meinen „alten“ Verbrenner stellte sich gerade. Da kam die Info: Der e-Golf steht im Autohaus bereit. Juhu!!!

Nach der Einweisung vom Händler ging es los. Plötzlich war es mein Auto.  Allein gestellt mit einem hochmodernen geräuschlosem Gefährt. Erstmal nach Hause fahren. Immer den Blick auf die Verbrauchsanzeige und die Restreichweite.

1992 habe ich mit einem Golf III die Fahrschule gemacht. Jetzt im VIIer ist trotzdem viel vertraut. Neu ist das „Discover pro“ ein Radio-Navigationssystem, welches einen über alle Fahrdaten, Energieverbraucher informiert und natürlich die Navigation anzeigt. Welches für mich persönlich bei meinem Fahrradius nur nebensächlich ist. Aber nach einigen Erfahrungen werden wir sicher auch einmal unseren Heimatradius verlassen und größere Strecken zurücklegen.

Nach drei Wochen Fahrpraxis, mit den mir gewohnten Fahrstrecken bin ich noch nie wegen fehlendem Strom stehengeblieben und bin überall hingekommen. Meine gewohnten Fahrstrecken als berufstätige Mutter sind:           (Es sind alles überschaubare Strecken im 50-60km Bereich.) Zu Hause-Schule-Nach Hause / Zu Hause-Arbeit-Nach Hause / Zu Hause-Training-Nach Hause / Zu Hause-Einkaufen-Nach Hause

Unsere Schwierigkeit besteht darin, das Auto mit dem Strom aufzuladen, der von unserer Solaranlage erzeugt wird. So planen wir die Ladezeiten möglich tagsüber. In unserem Umkreis wurden schon einige Ladesäulen errichtet, an denen man momentan noch kostenlos Laden kann. Danke dafür 🙂 . Trotz dass diese 22kWh laden, geht es dann doch nicht so schnell, wie wir es erwartet hatten. Der e-Golf ist zum Schutz gedrosselt und somit ist der Akku nicht in einer Stunde voll. Das funktioniert nur mit Schnellladen (CCS), ist knapp 30km entfernt, aber zur Planung einer größeren Strecke sehr von Vorteil. Die Autobahn 9 wurde gut ausgestattet, was wir auch einmal testen werden.

Das alltägliche Fahren ist sehr entspannt. Es gibt kein Motorgeräusch. Ich lasse manchmal sogar das Radio aus um einfach mal die Ruhe zu genießen. Manchmal schrecke ich auf, wenn ich ein lautes Geräusch von außen höre. Ich muss nicht in Gänge schalten. Vor der Fahrt stelle ich „B“ und „ECO“ oder „ECO+“ ein und fahre geräuschlos an. Während der Fahrt versuche ich vorausschauend zu fahren, um die Energierückgewinnung, Rekuperation genannt, zu nutzen. Ich erwische mich, dass ich anfange zu schleichen -ICH- und schleichen. Na ist gut fürs Punktekonto. Zum Abbremsen benutze ich wenig die Bremse sondern nutze den eingestellten „B-Modus“, der so stark abbremsen kann, dass sogar das Bremslicht aufleuchtet. Ich bin jetzt mehr mit dem rückwärtigen Verkehr beschäftigt.

1. Dass ich jaaaa nicht zu langsam fahre um noch etwas Energie zurückzugewinnen,  ich will ja niemanden in seiner Eile aufhalten

2. Werde ich auch gedrängelt, so nach der Meinung „Elektroauto fährt eh zu langsam“- aber das ist nicht einmal im „ECO+ Modus“ möglich. 😉

3. Muss ich extrem an der Schule aufpassen, wenn ich die Kids absetze. Die Kinder auf ihrem Schulweg hören mich nicht beim Parken. Und da brauche ich Geduld, bis sie sie mich sehen. Also ist Vorsicht geboten.

Alles in allem haben wir den Kauf des Autos noch nicht bereut. Wenn wir unser „Lademanagement“ verinnerlicht haben, wird es noch besser. Und im Sommer, wenn die Photovoltaik- Anlage auf Hochtouren arbeitet, wird es ein Leichtes sein das Auto mit 100% unseres Sonnenstroms aufzuladen.

Weiter Berichte werden folgen. Bis dahin verbleibe ich mit sonnigen Grüßen.

Andrea

Der Kopf raucht- Das Auto nicht

Wir überlegen seit einiger Zeit, was wir mit unserem anfallenden Strom von der Photovoltaikanlage machen. Wenn ein speicher installiert wird, muss ein Teil des produzierten Strom intelligent genutzt und im eigenen Haushalt gehalten werden. Wir wollen doch das Stromnetz nicht überbelasten. Also soll der Strom ins auto fließen. Die Autos, die es zur Zeit auf dem Markt gibt muss man sich genau ansehen: Es gibt viele Kleinstwagen, mit nur wenig Sitzplätzen- ist für uns zu wenig. Die für uns in Frage kämen sind: Nissan Leaf, Renault Zoe, und jetzt der e-Golf. Für den Leaf war unser ansässiges Autohaus nicht so recht aufgeschlossen und das merkte man sehr im Verkaufsgespräch. Gefahren ist er gut. Man kann die Batterien leasen oder kaufen. Bei letzterem entfällt jegliche Garantie- das ist schrecklich, wenn man bedenkt das die Batterien 10.000€ am Auto ausmachen. Nächster Händler. Renault- sehr aufgeschlossen gegenüber dieses Neuen Feldes. Leasing wird angeboten, fährt gut, ist etwas kleiner. Tatsache: An den Ladestationen kann es zu Problemen kommen- passt nicht überall. Nach etwas mehr Pause entschieden wir uns zur AMI nach Leipzig zu fahren. wir haben hier bei jeder Automarke das Modell mit Stecker gesucht  War nicht so riesig die Auswahl. Doch dann da stand er: Der e-Golf. Die Kids waren begeistert, wir waren hin und weg. Die Auskünfte am Messestand waren korrekt und einleuchtend und weckten unser Interesse, sodass wir uns in der nächsten Woche im Autohaus wiederfanden: „Guten Tag. Wir waren auf der AMI und interessieren uns für den e-Golf.“ Gestern sind wir unser 3. Elektroauto gefahren. Ich muss sagen, es war g… War noch keiner da, also ein aufschlussreiches Gespräch und die Hoffnung, bald kommt einer zum Probefahren. Nun vorgestern der Anruf. Sie können ihn testen. Und wir waren begeistert. Fahrkomfort, wie man es kennt. Die Beschleunigung rasant. Und die Reichweite ist für unseren Alltag völlig ausreichend. Der Service bei VW ist sehr gut. Nun müssen wir überlegen, ob wir uns auf dieses „Neue Fahren“ einlassen. Wenn das Experiment anläuft und wir uns dafür entscheiden, werde ich hier meine Erfahrungen mitteilen und versuchen einigen die Skepsis zu nehmen.