Ich möchte keinen Tankgutschein

Ein kurzer Gedanke zu heutigen Boni, Giveaway, Gimmick oder wie das alles heißt. In der Verbrennerwelt soll ja ein Tankgutschein so ein tolles Geschenk sein. Diskriminierung in der heutigen Zeit- wo wir doch schon längst in der leisen abgasfreien Elektromobiliät angekommen sind. 

Ichmöchtedasallesnicht! 

Was kann ICH denn da bekommen?

Einen Stromgutschein vielleicht?  Vom Arbeitgeber? Nee!                                      Aber Laden beim Arbeitgeber wäre super.

Jadasmöchteichgern! Ich bin bereit!

Advertisements

Es geht wieder los…

…und zwar die Vorbereitung zu unserem 5. Treffen.

Einladung zum 5. E-Mobil-Treffen im Vogtland

Kaum aus dem Urlaub zurück stürzen wir uns in die Organisation. Wir pflegen gute „alte“  und knüpfen neue Kontakte. Es entstehen interessante Gespräche. Es öffnen sich Türen mit wieder neuen Eindrücken, Meinungen und Erlebnissen. Elektromobilität verbindet. Auch wenn es mal ein wenig länger dauert, sind dann doch die entstandenen Freundschaften und Bekanntschaften wertvoll und nachhaltig. Wir freuen uns auf ein vielleicht ganz anderes Treffen, wie bisher.

Das König Albert Hotel in Bad Elster wird unser Ziel sein. image001 (1)Ein schönes Ambiente, mit vielen Möglichkeiten wird uns dort geboten. Workshop, Vortrag, Soletherme oder einfach spazieren durch den Kurort, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit für Interessierte sind möglich. Wie mit der Ladeinfrastruktur verhält es sich hier ähnlich- es ist für jeden etwas dabei.

Wir freuen uns auf diesen Tag, mit vielen Elektroautobegeisterten und Interessierten. Weitere Informationen erhaltet ihr in o.g. Link.

Sonnige Grüße

Andrea

An der Grenze an der Grenze?!

Jeder Urlaub ist einmal vorbei- Urlaubsgrenze

Wir sagen ja immer: Jeder Urlaub beginnt mit der Fahrt mit unserem Elektroauto an der Haustür. Also sehen wir die Urlaubsfahrt auch schon als Urlaub an. Das gleiche muss dann auch auf der Fahrt nach Haus gelten. Wir überlegten kurz, wie Andere schon am Vorabend loszufahren, entschieden uns aber für den nächsten Morgen. Auto stand gepackt und voll geladen vorm Mobilheim und wir ließen den Abend mit unseren neu kennen gelernten Wolfsburgern :-p ausklingen. Am Donnerstag gegen 8:45 ging es dann los, Richtung Heimat. Es war morgens schon um die 31°C warm und so stellte sich keine Frage nach dem Eco+ Modus im e-Golf sondern mit Eco und Klimaanlage schlängelten wir uns nach Slowenien auf die Autobahn- Landesgrenze. Unser erster Ladehalt wurde Kozina. Den kannten wir ja schon von der Hinfahrt. Schnell und unkompliziert war das Auto innerhalb 30 Minuten aufgeladen. Diese Ladesäule steht einfach zu jeder Tageszeit in der prallen Sonne und man kommt ins Überlegen, einen Sonnenschirm wärend des Ladens aufzustellen 😉 Also weiter auf der Autobahn, eigentlich bis Ljublijana aber weit gefehlt. Frank mag meistens nicht die gleichen Wege wie zum Hinweg, aber da das ja hier nicht anders möglich war, wollte er mal andere Ladesäulen testen und außerdem waren die 84 km zwischen zwei Ladesäulen schon recht wenig. Ok, ich plane über den Wattfinder eine Neue. Jetzt waren es 123 km, das sollte zu schaffen sein. SOLLTE! Reichte ja auch. Mit 5 km Restreichweite kamen wir am Lader an. Auch hier wieder das Teil in mitten der prallen Sonneneinstrahlung. Selbstbewusst hielten wir wie immer unsere Naturstrom-Ladekarte ans Lesefeld- nix passierte. Wir packten sämtliche andere Karten aus- auch diese schalteten den Ladevorgang nicht frei. Frank holte eine Petrol Klub Karte aus der danebenliegenden Tankstelle- auch diese funktionierte nicht. 😦 Ich ging in die Tankstelle, um nochmal nachzufragen und dann kamen gleich drei Mitarbeiter mit zur Ladestation. Sie probierten auch, vielleicht das erste Mal, die Ladekarte aus, konnten wenigstens die Hinweise im Display lesen, aber ohne Erfolg. Auf unser Bitten rief dann ein Mitarbeiter bei der Hotline an, und nach dem Reset und Neustart, hurra, es funktioniert. Kleine Weiterbildung für die Tankstellenmitarbeiter inklusive. Nach Imbis und Erfrischung ging es weiter. Durch den Karawankentunnel und über die Grenze nach Österreich. Durch die langsamere Fahrt bis zur zweiten slowenischen Ladestation und die längere Aktion an der Ladestation in Radovljica hatten wir schon etwas Zeit verloren und so kamen wir 13:45 in Villach im Ladepark an. Gegenüber von vier ladenden Teslas gesellten wir uns an der Kelag Ladesäule dazu, die wir mit der PlugSurfing App freischalteten. Weiter nach St. Michael im Lungau.  Es zogen ein paar Wolken auf, aber es war immernoch sehr warm- was wir an der dortigen Smatrics Ladestation zu spüren bekamen. Das Auto zeigte uns eine Ladedauer von 1:30 h an. wie kann das sein? Die Hitze machte der Batterie zu schaffen. Na gut, dann etwas mehr Zeit lassen. Unterwegs hörten wir im Radio, dass der Tauerntunnel gesperrt wurde. Das bedeutete für uns über den Pass zu fahren. Also planten wir den Zwischenstopp wieder in Bischofshofen ein. Bergfahrten kennen wir ja schon. Als wir wieder losfuhren war der Tauerntunnel gerade wieder frei gegeben und wir schenkten uns die Passfahrt. Aber bis der Verkehr auf der Autobahn wieder ins Rollen kam, vergingen doch noch über 20 Minuten. Warten an Mautstationen und Tunneleinfahrten nervt übrigens viel mehr als das Warten an der Ladesäule. Zum Durchatmen gönnten wir uns den nächsten Ladehalt im Biergarten des Kaiserhof in Anif. Tesla SC und für uns eine Smatrics Ladestation, herrlich. Da war uns die Ladezeit egal. Einfach mal genießen. Die Aufkärung über Elektromobilität erhält man dort auf dem Klo 😀 (leider nur die Männer). Landesgrenze- Ab jetzt sollte es bis Regensburg über die Landstraße gehen. Nächster Ladehalt Frixing. Wieder verlängerte Ladezeit und als wir losfuhren zeigte der Golf nur noch verringerte Leistung an. Beim Fahren bemerkte man aber nichts davon. Man ist estwas irritiert, wenn die Anzeige nicht auf 100% steht. Über die Landstraße nach Regensburg, ca. 120 km, und bei sinkenden Außentemperaturen erholte sich dieser Zustand wieder. So kamen wir mit 6 Restkilometern zum Schichtwechsel 23:45 Uhr am BMW- Werk in Regensburg an. Wie die Ameisen strömten die Arbeiter in und aus dem Werk. Für die begann die Nachtschicht, für uns die letzten Kilometer nach Hause. 108 km bis zum letzten Ladehalt in jetzt kühler Nacht und auf ruhiger Autobahn. Ein letztes Mal laden, in Windisch- Eschenbach. Es regnete etwas, der Rasthof war ruhig, das Auto kühlte wieder ab. Die letzten 100 km haben wir dann auch noch geschafft und kamen mit 23 km Rest um 3:20 Uhr bei uns zu Hause an. Das Auto haben wir diesmal an seine Leistungsgrenze gebracht. Mit Batteriekühlung wäre das nicht passiert außerdem wäre ein Navi mit Höhenprofil Gold wert. Spannend waren die Restreichweiten auf der Autobahn, Schildkrötenmodus mussten wir nicht, und will da keiner, erleben. An unserer Grenze waren wir nicht. Fast drei Jahre mit unserem Golf unterwegs, das bringt Erfahrung und Gelassenheit. Vor zwei Jahren sind wir in dreisig Stunden von Berlin nach Bern über 1100 km mit der Wave Trophy gefahren. Jetzt sind wir 865 km in 16 Stunden hin bzw. 18 Stunden zurück gefahren. Die Übernachtungspause auf der Hinfahrt war besser, die geplant zu haben, und die stetig ansteigende Tauernautobahn auf dem Hinweg war auch nicht zu unterschätzen. Weitere Erfahrungen lassen uns wachsen und bestätigen uns.

„Sowas würden wir niemals machen. Langsam fahren, lange fahren, diese Ladepausen…u.v.m.!“ Redet nur- wir machens einfach! Man muss es wollen!!! Es funktioniert- nur a bisserl anders 😉

Pfiat Di!

Laden auf …

…dem Campingplatz. Das hatten wir doch schon mal.

In Leipzig zur Lipsia-e-motion. Da hatten wir einen Zeltplatz gebucht. Schlafen neben der „Ladestation“ und Laden im Schlaf. (2 Fahrzeuge)

Nun ist es in unserem jetzigen Urlaub anders. Wir haben ein Mobilheim. Die Fahrzeuge stehen am Rand nicht direkt am Bungalow. Im Vorfeld, bei unserer Buchung, meldeten wir noch an, dass wir gern einen Bungalow neben den Stellplätzen möchten. Bekamen aber keine Rückmeldung. Bei Ankunft dann unsere Überraschung, ob Zufall oder nicht- es hat geklappt. Screenshot_20170628-095634

Etwas Geduld war gefragt, bis der Platz neben unserem Bungalow frei wurde. Aber dann, umgeparkt, Kabel gelegt und mit reduzierter Ladeleistung geladen. Kein Campinggast musste ohne Strom Sein, nur weil wir unser Auto geladen haben 😉20170627_121252Selbst unterwegs in Kroatien ist es möglich zu Laden. Z.B. Ladekarte kostenlos an der Rezeption ausleihen und fertig. 20170627_132309Während das Auto lädt kann man machen was man will: Essen gehen, schwimmen und schnorcheln, Museen besuchen, Stadtbummel. Es geschieht nebenbei. Nur dass man als Ausgangspunkt die Lademöglichkeit hat. (Das Auto an einer Tankstelle stehen lassen und all das machen wäre ein Skandal.)

So genießen wir entspannt unseren Urlaub.

Damit kommt ja nicht weit…

…aber weit genug! Wir sind mit unserem e-Golf in Kroatien. Das sollte reichen für einen traumhaften Sommerurlaub. Wir haben ja den ersten e-Golf mit 150km. Zu Janbeck*s Fairhaus sind wir ja auch schon mehrmals die 700km gefahren. Warum dann nicht auch mal in die andere Richtung? Gut, waren etwas über 800km, aber an Lademöglichkeiten hapert es nicht. Im November 2016 stand der Entschluss fest. Vor ca. 3 Wochen haben wir noch einen Zwischenstopp in Villach gebucht, was sich als gute Entscheidung herausstellte. Am Sonntag 3:00 führen wir los. Nutzten 6 Schnellladesäulen bis Villach. Einen Ladestopp mussten wir zwangsläufig spontan einbauen, da die Tauernautobahn gut bergauf ging und das ganz schön am Akku zehrte. Also ein extra Stopp in Bischofshofen. Macht nix. 16:00 in Villach Angekommen, gab es fast direkt vor unserem Gästehaus eine Ladesäule mit CEE blau. Neben uns lud ein Ampera. In Villach waren wir schick Essen. Wirklich schick, auch Theo musste sich benehmen 😉. Ausgeschlafen und nach gutem Frühstück könnten wir 8:30 noch bei erträglichen Temperaturen starten. Mit zwei Ladestopps durchquerten wir Slowenien. Hier ist alles so einfach. An der Autobahn alle 70km Schnelllader. In Ljubiljana am Einkaufszentrum kostenlos laden und kleiner Plausch mit einem Einheimischen und kleinem Bummel und Eis. In Kozina mit unserer NaturstromLadekarte 15 Minuten Aufenthalt. Und dann nach einem 7km langen Tunnel, das Meer. Wir sind schon wieder weit entfernt von zu Hause, mit einem „Elektroauto ohne Reichweite“. Wir waren auch noch viel zu zeitig für den Check In. So ging es schon mal ab in den Pool.                                                               Jetzt sitzen wir entspannt auf unserer Terasse. Müssen nicht Laden nur genießen. Zivjeli!

Lange nix von uns gehört…

Seit meinem letzten Blogeintrag ist wieder viel passiert und auch der ganz normale Alltagswahnsinn mit Arbeit, Schule und anderen Verrücktheiten 😉 wollen bewältigt werden.

Dieses Jahr war es uns ja leider nicht vergönnt, die Wave Trophy mit zu fahren, aber wir schaffen uns unsere eigene Welle. Regional gibt es ja doch recht viel zu tun. So sind wir also schon am organisieren unseres nächsten Treffens. Es soll in Bad Elster stattfinden. An den Feinheiten feilen wir noch, aber eines ist uns nach einem kleinen Spaziergang durch den Ort klar geworden: hier müssen wir etwas tun. Was durch diesen Ort an Verkehr fließt ist einfach unglaublich. LKW, Busse und Versorgungsfahrzeuge hinterlassen ihre Spuren in diesem doch herrlichen Kurort. Jeglicher Verkehr wälzt sich auf der Straße vorm König Albert Bad, Theater, Hotels und Kureinrichtungen. Wir wollen zeigen, wie angenehm sich Elektromobilität anfühlt.

IMG_2017-06-02_17-22-38

Wie angenehm sich Elektromobilität anfühlt konnte ich auch vergangenes Wochenende feststellen. Frank und ich machten uns auf den Weg zur Lipsia-e-motion. Für mich, als Fahrerin unseres e-Golf kein Problem, aber Frank absolvierte diese Tour mit dem Twizy.

Die Route plante ich im Vorfeld über die Landstraßen mit Ladepunkten, die für uns einen mindestens zweistündigen Aufenthalt bedeuteten. Der Twizy hat für uns eine Alltagsreichweite von etwas 60 km und so plante ich dann auch die Streckenabschnitte. Der erste Abschnitt sollte bis Zwickau zum Renault Autohaus Seidel reichen. Dort konnte man uns bei einem vorherigen Anruf nicht versprechen, ob wir an der vorhandenen Ladestation auch laden dürfen. Aber, wie es sich eben doch immer wieder bestätigt- ist alles ganz einfach. Ankommen, ansprechen, anstecken. Kleinen Obulus hinterlassen und mit einem Käffchen die Ladeweile genießen. So erging es Frank, der etwa 45 Minuten vor mir losgefahren ist. Er entschied sich für die kleinen Landstraßen und musste auch noch mit Widrigkeiten, nämlich gesperrten Straßen und Umleitungen kämpfen. Mit der Reichweite des Twizys kann man nicht mal eben 20 km umfahren. Aber wie ich bei einem Anruf unterwegs mit installierter Freisprecheinrichtung im Twizy 😉 erfuhr, war das alles ok. Ich fuhr aber doch etwas entspannter die Bundesstraße nach Zwickau und kam ca. 20 min. nach Frank an um auch einen Kaffee zu trinken und nicht zu laden.

Die nächste Etappe führte uns nur  38 km nach Altenburg. Nach knapp zwei Stunden Ladezeit im Autohaus war der Akku nach dem letzten Fahrprofil für 37 km geladen. „Reicht“, sagt Frank und los ging’s. Die Fahrt auf der Bundestraße 93 zehrte schon recht am Akku unseres Kleinen. Frank nahm es gelassen und fuhr eben etwas langsamer. Zum Glück war die Bundesstraße auch stellenweise vierspurig, sodass dann allzu genervte und von der Hektik getriebene Verbrennerfahrer vorbeifahren konnten. Mit doch 10 km Restreichweite kamen wir in Altenburg in der Wettinerstraße am Bahnhof an. Frank konnte dort kostenlos laden, ich musste mit dem Golf nicht. Hier machten wir einen längeren Ladehalt und aßen im Ratskeller auf dem Marktplatz gut zu Mittag.

Nach gut zwei Stunden starteten wir zur letzten Etappe nach Leipzig ins Westwerk. Auch hier die Reichweite geradeso zum Erreichen des Ziels. Aber was soll’s: Laden kann man überall! Bundesstraße 2 macht mit Twizy keinen Spaß, aber verschaffte uns ein schnelles Ankommen am Envia Vertriebsbüro in Markkleeberg, wo Frank den Twizy für ein paar Restkilometer ansteckte. Der Golf musste immernoch nicht Laden- es waren noch über 50 km Reichweite möglich. Nach 20 Minuten Fahrzeit durch Leipzig erreichten wir das Jahrtausendfeld zur Fahrzeugabnahme und steuerten dann das Westwerk an, wo Frank den Twizy neben Otto Schönbachs Twizy aus München abstellte. Im Vergleich zu ihm, war unsere Fahrt ein Klacks und auch Frank Beß aus Niedersachsen hatte wesentlich mehr Kilometer zurückgelegt um zur Lipsia-e-motion nach Leipzig zu kommen. Bis zur Eröffnungsveranstaltung waren es noch ein paar Stunden Zeit (auch als Elektromobilist ist pünktliches Erscheinen möglich), und somit fuhren wir auf unseren Campingplatz- ein Ladeparadies. Wir bauten unser Zelt auf und verpackten den Twizy gleich mit unter dem Überzelt, wo er angesteckt am Campingplatzstrom gleich geschützt war, vor dem herannahenden Gewitter. Mit dem Golf, der dann über Nacht auf dem Campingplatz geladen wurde, sind wir dann zurück in die Stadt gefahren. Hier im Westwerk trafen wir zur Eröffnungsveranstaltung gute und lieb gewonnene Bekannte wieder. Das Team der Lipsia-e-motion stimmte uns mit einem Progamm auf die bevorstehenden „Electric games“ ein. Das Konzept des Treffens erreichte an diesem Wochenende was es sollte: aufmerksam machen, dass Elektromobilität funktioniert, zusammenbringt und nachhaltig ist. An dieser Stelle somit ein großes Dankeschön an Lutz Förster und das gesamte Team hinter ihm. Die Programmpunkte waren mit Teamaufgaben, Flashmob an den Ladesäulen in Leipzig, Electric Avenue, Lipsia Night, 7-Brücken-Tour und Stadtführung super organisiert. Wir haben eine schöne Zeit hier verbracht und haben wieder viele Freunde kennen gelernt, Eindrücke und Erfahrugen machen dürfen. Frank hat die Einladung zum Bundestwizytreffen bekommen- das reizt schon.

Diese Erinnerungen nahmen wir mit nach Hause, auf unseren 8-Stündigen Heimweg, wieder über Böhlen, Altenburg, Zwickau. Die Rückfahrt hat genauso wenig weh getan, wie die Hinfahrt. Frank hatte zwar das schwierigere Fahrprofil aber der e-Golf als Begleitfahrzeug gab uns Sicherheit. Wir mussten uns nicht mit dem Laden des Golf’s stressen, weil er diese Strecke ohne Probleme mit einer Akkuladung geschafft hat. Entspanntes Fahren, entschleunigen, ausgeruht ankommen. Immernoch gilt: Der Weg ist das Ziel!

 

 

Energiedialog

Ja, wirklich Dialog. Man kann ganz viel über Elektromobilität reden, oder es einfach machen. Das Landratsamt Vogtland hat diese Veranstaltung am 27. April 2017 genutzt, sich über die Anschaffung und effiziente Nutzung von Elektroautos zu informieren. Informationen gab es viele. Viele auf Theorie basierende Referate wurden gehalten, deren Informationen von Umfragen und Forschungsprojekten stammen. Froh war ich, dass auch ein paar Referenten dabei waren, für die die E-Mobilität doch im Alltag Einzug gehalten hat. Da wäre das Autohaus Demmler und die Stadtwerke Oelsnitz. Mein Referat zeigte die Alltagstauglichkeit von Elektroautos im privaten Bereich auf, und ich konnte zwischen den vielen Fachvorträgen gut bestehen. Das Ganze rundete Birger Salzer von Soundlessbikes ab, der mit seinem Elektromotorrad begeisterte. 

Ich hoffe, dass sich für das Vogtland die E-Mobilität endlich als praxistauglich erweist, dass Infrastruktur überdacht und geschaffen wird und somit die E-Mobilität einfach als „einfach“ gesehen wird.

Sonnige Grüße