Laden auf …

…dem Campingplatz. Das hatten wir doch schon mal.

In Leipzig zur Lipsia-e-motion. Da hatten wir einen Zeltplatz gebucht. Schlafen neben der „Ladestation“ und Laden im Schlaf. (2 Fahrzeuge)

Nun ist es in unserem jetzigen Urlaub anders. Wir haben ein Mobilheim. Die Fahrzeuge stehen am Rand nicht direkt am Bungalow. Im Vorfeld, bei unserer Buchung, meldeten wir noch an, dass wir gern einen Bungalow neben den Stellplätzen möchten. Bekamen aber keine Rückmeldung. Bei Ankunft dann unsere Überraschung, ob Zufall oder nicht- es hat geklappt. Screenshot_20170628-095634

Etwas Geduld war gefragt, bis der Platz neben unserem Bungalow frei wurde. Aber dann, umgeparkt, Kabel gelegt und mit reduzierter Ladeleistung geladen. Kein Campinggast musste ohne Strom Sein, nur weil wir unser Auto geladen haben 😉20170627_121252Selbst unterwegs in Kroatien ist es möglich zu Laden. Z.B. Ladekarte kostenlos an der Rezeption ausleihen und fertig. 20170627_132309Während das Auto lädt kann man machen was man will: Essen gehen, schwimmen und schnorcheln, Museen besuchen, Stadtbummel. Es geschieht nebenbei. Nur dass man als Ausgangspunkt die Lademöglichkeit hat. (Das Auto an einer Tankstelle stehen lassen und all das machen wäre ein Skandal.)

So genießen wir entspannt unseren Urlaub.

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Damit kommt ja nicht weit…

…aber weit genug! Wir sind mit unserem e-Golf in Kroatien. Das sollte reichen für einen traumhaften Sommerurlaub. Wir haben ja den ersten e-Golf mit 150km. Zu Janbeck*s Fairhaus sind wir ja auch schon mehrmals die 700km gefahren. Warum dann nicht auch mal in die andere Richtung? Gut, waren etwas über 800km, aber an Lademöglichkeiten hapert es nicht. Im November 2016 stand der Entschluss fest. Vor ca. 3 Wochen haben wir noch einen Zwischenstopp in Villach gebucht, was sich als gute Entscheidung herausstellte. Am Sonntag 3:00 führen wir los. Nutzten 6 Schnellladesäulen bis Villach. Einen Ladestopp mussten wir zwangsläufig spontan einbauen, da die Tauernautobahn gut bergauf ging und das ganz schön am Akku zehrte. Also ein extra Stopp in Bischofshofen. Macht nix. 16:00 in Villach Angekommen, gab es fast direkt vor unserem Gästehaus eine Ladesäule mit CEE blau. Neben uns lud ein Ampera. In Villach waren wir schick Essen. Wirklich schick, auch Theo musste sich benehmen 😉. Ausgeschlafen und nach gutem Frühstück könnten wir 8:30 noch bei erträglichen Temperaturen starten. Mit zwei Ladestopps durchquerten wir Slowenien. Hier ist alles so einfach. An der Autobahn alle 70km Schnelllader. In Ljubiljana am Einkaufszentrum kostenlos laden und kleiner Plausch mit einem Einheimischen und kleinem Bummel und Eis. In Kozina mit unserer NaturstromLadekarte 15 Minuten Aufenthalt. Und dann nach einem 7km langen Tunnel, das Meer. Wir sind schon wieder weit entfernt von zu Hause, mit einem „Elektroauto ohne Reichweite“. Wir waren auch noch viel zu zeitig für den Check In. So ging es schon mal ab in den Pool.                                                               Jetzt sitzen wir entspannt auf unserer Terasse. Müssen nicht Laden nur genießen. Zivjeli!

Lange nix von uns gehört…

Seit meinem letzten Blogeintrag ist wieder viel passiert und auch der ganz normale Alltagswahnsinn mit Arbeit, Schule und anderen Verrücktheiten 😉 wollen bewältigt werden.

Dieses Jahr war es uns ja leider nicht vergönnt, die Wave Trophy mit zu fahren, aber wir schaffen uns unsere eigene Welle. Regional gibt es ja doch recht viel zu tun. So sind wir also schon am organisieren unseres nächsten Treffens. Es soll in Bad Elster stattfinden. An den Feinheiten feilen wir noch, aber eines ist uns nach einem kleinen Spaziergang durch den Ort klar geworden: hier müssen wir etwas tun. Was durch diesen Ort an Verkehr fließt ist einfach unglaublich. LKW, Busse und Versorgungsfahrzeuge hinterlassen ihre Spuren in diesem doch herrlichen Kurort. Jeglicher Verkehr wälzt sich auf der Straße vorm König Albert Bad, Theater, Hotels und Kureinrichtungen. Wir wollen zeigen, wie angenehm sich Elektromobilität anfühlt.

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Wie angenehm sich Elektromobilität anfühlt konnte ich auch vergangenes Wochenende feststellen. Frank und ich machten uns auf den Weg zur Lipsia-e-motion. Für mich, als Fahrerin unseres e-Golf kein Problem, aber Frank absolvierte diese Tour mit dem Twizy.

Die Route plante ich im Vorfeld über die Landstraßen mit Ladepunkten, die für uns einen mindestens zweistündigen Aufenthalt bedeuteten. Der Twizy hat für uns eine Alltagsreichweite von etwas 60 km und so plante ich dann auch die Streckenabschnitte. Der erste Abschnitt sollte bis Zwickau zum Renault Autohaus Seidel reichen. Dort konnte man uns bei einem vorherigen Anruf nicht versprechen, ob wir an der vorhandenen Ladestation auch laden dürfen. Aber, wie es sich eben doch immer wieder bestätigt- ist alles ganz einfach. Ankommen, ansprechen, anstecken. Kleinen Obulus hinterlassen und mit einem Käffchen die Ladeweile genießen. So erging es Frank, der etwa 45 Minuten vor mir losgefahren ist. Er entschied sich für die kleinen Landstraßen und musste auch noch mit Widrigkeiten, nämlich gesperrten Straßen und Umleitungen kämpfen. Mit der Reichweite des Twizys kann man nicht mal eben 20 km umfahren. Aber wie ich bei einem Anruf unterwegs mit installierter Freisprecheinrichtung im Twizy 😉 erfuhr, war das alles ok. Ich fuhr aber doch etwas entspannter die Bundesstraße nach Zwickau und kam ca. 20 min. nach Frank an um auch einen Kaffee zu trinken und nicht zu laden.

Die nächste Etappe führte uns nur  38 km nach Altenburg. Nach knapp zwei Stunden Ladezeit im Autohaus war der Akku nach dem letzten Fahrprofil für 37 km geladen. „Reicht“, sagt Frank und los ging’s. Die Fahrt auf der Bundestraße 93 zehrte schon recht am Akku unseres Kleinen. Frank nahm es gelassen und fuhr eben etwas langsamer. Zum Glück war die Bundesstraße auch stellenweise vierspurig, sodass dann allzu genervte und von der Hektik getriebene Verbrennerfahrer vorbeifahren konnten. Mit doch 10 km Restreichweite kamen wir in Altenburg in der Wettinerstraße am Bahnhof an. Frank konnte dort kostenlos laden, ich musste mit dem Golf nicht. Hier machten wir einen längeren Ladehalt und aßen im Ratskeller auf dem Marktplatz gut zu Mittag.

Nach gut zwei Stunden starteten wir zur letzten Etappe nach Leipzig ins Westwerk. Auch hier die Reichweite geradeso zum Erreichen des Ziels. Aber was soll’s: Laden kann man überall! Bundesstraße 2 macht mit Twizy keinen Spaß, aber verschaffte uns ein schnelles Ankommen am Envia Vertriebsbüro in Markkleeberg, wo Frank den Twizy für ein paar Restkilometer ansteckte. Der Golf musste immernoch nicht Laden- es waren noch über 50 km Reichweite möglich. Nach 20 Minuten Fahrzeit durch Leipzig erreichten wir das Jahrtausendfeld zur Fahrzeugabnahme und steuerten dann das Westwerk an, wo Frank den Twizy neben Otto Schönbachs Twizy aus München abstellte. Im Vergleich zu ihm, war unsere Fahrt ein Klacks und auch Frank Beß aus Niedersachsen hatte wesentlich mehr Kilometer zurückgelegt um zur Lipsia-e-motion nach Leipzig zu kommen. Bis zur Eröffnungsveranstaltung waren es noch ein paar Stunden Zeit (auch als Elektromobilist ist pünktliches Erscheinen möglich), und somit fuhren wir auf unseren Campingplatz- ein Ladeparadies. Wir bauten unser Zelt auf und verpackten den Twizy gleich mit unter dem Überzelt, wo er angesteckt am Campingplatzstrom gleich geschützt war, vor dem herannahenden Gewitter. Mit dem Golf, der dann über Nacht auf dem Campingplatz geladen wurde, sind wir dann zurück in die Stadt gefahren. Hier im Westwerk trafen wir zur Eröffnungsveranstaltung gute und lieb gewonnene Bekannte wieder. Das Team der Lipsia-e-motion stimmte uns mit einem Progamm auf die bevorstehenden „Electric games“ ein. Das Konzept des Treffens erreichte an diesem Wochenende was es sollte: aufmerksam machen, dass Elektromobilität funktioniert, zusammenbringt und nachhaltig ist. An dieser Stelle somit ein großes Dankeschön an Lutz Förster und das gesamte Team hinter ihm. Die Programmpunkte waren mit Teamaufgaben, Flashmob an den Ladesäulen in Leipzig, Electric Avenue, Lipsia Night, 7-Brücken-Tour und Stadtführung super organisiert. Wir haben eine schöne Zeit hier verbracht und haben wieder viele Freunde kennen gelernt, Eindrücke und Erfahrugen machen dürfen. Frank hat die Einladung zum Bundestwizytreffen bekommen- das reizt schon.

Diese Erinnerungen nahmen wir mit nach Hause, auf unseren 8-Stündigen Heimweg, wieder über Böhlen, Altenburg, Zwickau. Die Rückfahrt hat genauso wenig weh getan, wie die Hinfahrt. Frank hatte zwar das schwierigere Fahrprofil aber der e-Golf als Begleitfahrzeug gab uns Sicherheit. Wir mussten uns nicht mit dem Laden des Golf’s stressen, weil er diese Strecke ohne Probleme mit einer Akkuladung geschafft hat. Entspanntes Fahren, entschleunigen, ausgeruht ankommen. Immernoch gilt: Der Weg ist das Ziel!

 

 

Energiedialog

Ja, wirklich Dialog. Man kann ganz viel über Elektromobilität reden, oder es einfach machen. Das Landratsamt Vogtland hat diese Veranstaltung am 27. April 2017 genutzt, sich über die Anschaffung und effiziente Nutzung von Elektroautos zu informieren. Informationen gab es viele. Viele auf Theorie basierende Referate wurden gehalten, deren Informationen von Umfragen und Forschungsprojekten stammen. Froh war ich, dass auch ein paar Referenten dabei waren, für die die E-Mobilität doch im Alltag Einzug gehalten hat. Da wäre das Autohaus Demmler und die Stadtwerke Oelsnitz. Mein Referat zeigte die Alltagstauglichkeit von Elektroautos im privaten Bereich auf, und ich konnte zwischen den vielen Fachvorträgen gut bestehen. Das Ganze rundete Birger Salzer von Soundlessbikes ab, der mit seinem Elektromotorrad begeisterte. 

Ich hoffe, dass sich für das Vogtland die E-Mobilität endlich als praxistauglich erweist, dass Infrastruktur überdacht und geschaffen wird und somit die E-Mobilität einfach als „einfach“ gesehen wird.

Sonnige Grüße

Ein vorTREFFlicher Urlaub

Eine Woche Urlaub und zwei Wochenenden liegen hinter uns. Wir sind wieder einmal sehr überrascht, was man so alles bewegen kann.

Am 25. März richteten wir zusammen mit unserem E-mobil-Freund Ralf unser 4. Treffen aus. Im Vorfeld wurde die örtliche Presse und die sozialen Netzwerke informiert. Immer mit den Hintergedanken, hoffentlich wird es nicht zu groß und/ oder kommt überhaupt jemand. Unsere Gruppe an E-Mobilisten wächst stetig und wir konnten auch diesmal neue in unserer Gemeinschaft begrüßen. Die Fahrt in der historischen Straßenbahn No. 51 war sehr schön. Wir saßen alle in zwei Reihen auf den Holzbänken und das Kennenlernen aller Teilnehmer war dadurch gegeben.

Unser Treffen sollte aber in Syrau einen Ausklang finden und so zog unsere E-Mobil-Karawane durch Plauen nach Syrau. Beim Mittagessen im Haus Vogtland rasteten wir kurz um dann die Windmühle zu besichtigen. Am Finalpunkt Am Wasserturm angekommen konnten wir erst gar nicht glauben wie viele Interessierte sich auf diesem Platz versammelten. Wir standen Rede und Antwort und es ergaben sich einige interessante Gespräche und Probefahrten. Frank lud außerdem die ansässige Feuerwehr ein. Die Kameraden besichtigten die Autos um in Zukunft bei Notfällen mit diesen Herausforderungen umgehen zu können. Zu guter Letzt besuchte uns auch die Plauener Polizei und präsentierten ihr Elektroauto, dass Sie liebend gern für tägliche Fahrten einsetzen. Wir haben die Mitarbeiter der Plauener Straßenbahn und der Gemeinde Syrau als sehr aufgeschlossen erlebt und bedanken uns sehr, dass wir Gäste sein durften. Auch unser nächstes Treffen werden wir nach Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit, Energiegewinnung und Zukunftsorientierung auswählen und Alt und Neu verbinden.

Als wenn wir an diesem Wochenende nicht genug erlebt hatten, rief uns der echte hohe Norden zu seinem 5. E-Autotreffen. Janbeck*s Fairhaus mit Uta und Stephan, die wir zur Wave Trophy kennen lernten, haben uns empfangen. Die knapp 700km lange Anreise hatte sich wirklich gelohnt. 43 Fahrzeuge trafen sich am Samstag, dem 1. April in und um den Hof unserer Freunde. Wir fühlten uns richtig wohl unter so vielen Gleichgesinnten. Es wurde gegrillt und geschnackt und gestaunt. Über manche Anreise nämlich, Susi Sorglos mit dem Twizy über 300 km. Auch wir staunten nicht schlecht über unsere eigene Anreise. Wir änderten diesmal unsere Strategie: langsam fahren und bis 95% laden- so war das bisher. Auf dieser Fahrt haben wir uns fast strikt an die Vorgaben des goingelectric Routenplaners gehalten und siehe da, wir waren fast 2 Stunden schneller angekommen. Wir luden an den vorgegebenen CCS Ladesäulen nur so viel, wie angegeben, meist 80%, fuhren dann etwa 110-120 km/h und planten mehr Ladestopps ein. Nach 80-100 km erreichten wir die nächste Ladestation um wieder für ca. 20 Minuten Strom zu laden. Das artete manchmal in Stress aus, weil nicht immer gleich neben der Ladestation die Toilette oder der Imbis war. Und so hatten wir zu tun unsere Ladezeit nicht zu überziehen. Am Ende schafften wir die Hin- und Rückfahrt in je 12 1/2 Stunden.

Da wir dieses Jahr nicht an der Wave Trohy teilnehmen, werden wir uns regional für die E-Mobilität einsetzen und wenn ich das jetzt so beurteile, hat das Jahr schon gut angefangen: 2 Treffen, Messetermin in Chemnitz, eine Arbeitskollegin „infiziert“ (sie hat einen Hyundai Ionic bestellt). Weitere Termine stehen an: Autofrühling in Plauen, Energiedialog Elektromobilität Vogtland, Lipsia e-motion, eRUDA, 5. E-Mobil-Treffen im Vogtland und weitere Termine werden sich ergeben.

Fortsetzung folgt…

Andrea

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange

Zusammen mit unserem Freund, Ralf Sehling organisieren wir das 4. E-Mobil-Treffen im Vogtland. Es haben sich viele bekannte und neue Emobilisten angekündigt. 

Wir freuen uns über die Aufgeschlossenheit der Mitarbeiter bei der Plauener Straßenbahn, dem Drachenhöhlenverein Syrau und der Gemeindeverwaltung Syrau. 

Unsere Gäste werden außerdem auch drei eFahrzeuge der Stadtwerke Oelsnitz sehen, die die Elektromobilität im Vogtland vorantreiben. Sie präsentieren somit, dass Elektromobilität im gewerblichen Bereich wunderbar funktionieren kann.
Wir hoffen, Interessierten Fragen zu beantworten und Vorurteile zu nehmen. Bei Interesse an einer Probefahrt​, stehen wir natürlich auch zur Verfügung.

Ich denke, wir haben an alles gedacht und ich wünsche allen viel, viel Spaß am Samstag, den 25.3.17

Zwischen Frühstück und Kaffeetrinken

Ein freier Tag kann mitunter stressiger sein, als ein Arbeitstag. Die Jungs sind alle aus dem Haus und los geht’s.
Der Wechselrichter hat gemerkt, dass genügend Strom da ist. Klack, Haushalt versorgen. In einer Stunde ist soviel Strom zur Verfügung, dass ich den Geschirrspüler anstelle. Eine weitere Stunde später kommt noch die Waschmaschine dazu. Nach 4 geputzten Fenstern an das Auto gedacht. Das wird nun auch noch von der Sonne geladen. Smart Home ist schon was tolles, aber wie im Haushalt ist doch Handarbeit Gold wert. Wenn die Wolken die Sonne am scheinen hindern schickt der Speicher seinen Strom zum Haushaltverbrauch dazu.

Nach meiner großen Putzaktion ist nun alles erledigt. Ich mache Pause, die Sonne auch. Nur der Speicher versorgt den Haushalt mit Sonnenstrom.

Sonnige Grüße

Andrea